Theater fürs Leben
Im Mai fanden in drei Klassen Theaterprojekte statt, die das Zusammenleben in der Klasse, das Selbstbewusstsein der einzelnen Schüler*innen und fürs weitere Leben stärken sollen.
Die 2A Klasse der Mittelschule Partschins erarbeitete mehrere Szenen gemeinsam mit der Theaterpädagogin Nadia Schwienbacher.
Sie handelten von Schülern einer Klasse, die auf eine Party eingeladen werden. Einige andere Schüler boten ihnen verbotene Substanzen an. Auf der Party brach eine Schülerin zusammen. Während manche Partygäste die Spuren verwischten, kümmerten sich die Freundinnen um das Mädchen und holen Hilfe. In der letzten Szene im Krankenhaus warnten die Spieler die Zuschauer eindringlich vor dem Gebrauch verbotener Substanzen.
Alle Teile des Stücks wurden von Erzählern zusammengehalten: vom Anwalt und einer betroffenen Mutter. Jeder Teil der Geschichte spielte an einem anderen Ort vor und in der Schule. Die Zuschauer folgten den Erzählern der Rahmenhandlung durch alle Räume und Schauplätze. Zusätzlich zu der lebensnahen, fesselnden Geschichte, zogen genau diese ständigen Ortswechsel die zusehenden Klassen, Lehrpersonen und auch Eltern und Geschwister in ihren Bann.
Die beiden ersten Klassen arbeiteten über drei Wochen jeweils zwei Stunden mit der Theaterpädagogin Sabine Ladurner. Im Rahmen von „Schule braucht Theater“ wurden mit theaterpädagogoschen Methoden Gruppendynamiken beleuchtet und Mithilfe des Spiels an Toleranz und Respekt gefeilt.
Das Erlebte bei allen Theaterprojekten hat die beteiligten Schüler*innen, Lehrpersonen und Zuseher*innen zum Nachdenken über das eigene Handeln angeregt. Auch wenn es manchen nicht bewusst ist: vieles wird sicher unterschwellig im weiteren Zusammenleben in der Schule und auch außerhalb weiterwirken.